demeterPartner im Obstbau

Der Demeter-Obsthof Prigge-Clever

Obsthofteam Prigge-CleverDer Obsthof Prigge-Clever GbR wird seit der Umstellung zum ökologischen Landbau im Jahr 2002 von Heiner Prigge und Michael Clever betrieben.

Zuvor bewirtschaftete Heiner Prigge den Betrieb nach den Richtlinien der integrierten Produktion. Grundsätzlich ist die Familie Prigge seit 1936 in Hamburg-Neuenfelde im Obstbau ansässig.

Der Obsthof Prigge-Clever liegt mit seinem Betriebsgebäude und einem Großteil der Flächen in Neuenfelde. Seit der Umstellung sind weitere Pachtflächen dazugekommen. Diese befinden sich überwiegend in den Ortsteilen Königreich, Ladekop, Moorende und Hove der Gemeinde Jork. Insgesamt bewirtschaftet der Betrieb 48 ha.

Die Bewirtschaftung nach Demeter-Richtlinien ist seit 2005 Grundlage des Betriebes. Seitdem kümmert sich Susanne Clever um die Herstellung der Präparate.
Auch durch die Erfahrungen und Erkenntnisse, die Michael Clever durch seine Arbeit in der Obstbauversuchsanstalt erlangt, ist der Obsthof Prigge-Clever GbR bemüht, sein Obstartenspektrum zu erweitern. So werden neben Äpfeln auch Birnen, Pflaumen und Kirschen nach Demeter-Richtlinien angebaut.


Der Demeter-Obsthof Jörg von der Beck

Obsthofteam Jörg von der BeckJörg von der Beck, Jahrgang 1985, hat seine Ausbildung zum Gärtner, Fachrichtung Obstbau, auf dem Obsthof Augustin als Jahrgangsbester abgeschlossen. Heute arbeitet er weiterhin in Vollzeit bei den Augustins, wo er sich „als Stütze des Betriebes“ zu 100 % einbringt. Um sich weiter zu qualifizieren, beginnt Jörg im Herbst 2010 mit der Obstbau-Meisterschule. Sein eigenes Land bewirtschaftet er im Nebenerwerb.

Die 3 ha Obstbaufläche liegen direkt hinter dem Wohnhaus von Jörg von der Beck in nur 2 km Entfernung vom Obsthof Augustin. So bietet es sich an, diese Flächen mit den Gerätschaften des Obsthof Augustin zu bewirtschaften.
Schon während seiner Ausbildung stellte Jörg von der Beck im Jahr 2005 seine Fläche auf die Bewirtschaftung nach Demeter-Richtlinien um. Heute ist die Fläche zu einem Großteil mit der Jonagored-Variante Marnica bepflanzt, etwa 20 % mit dem Frühapfel Delbar-Ambassy.


Der Demeter-Obsthof Heinrich Quast

Obsthof Heinrich QuastDer Obsthof von Heinrich Quast, Katrin Augustins Bruder, liegt unweit des Augustin-Hofes in Hamburg-Neuenfelde. Neuenfelde gehört mit seinen 6.000 Einwohnern zum Alten Land, wurde aber 1937 in Hamburg eingemeindet. Heinrich Quast bewirtschaftet 33 ha Land, welches fast ausschließlich mit Apfelbäumen bepflanzt ist. Das Land liegt teilweise direkt am Elbdeich und mit 2,5 mm über NN, relativ für das „Alte Land“ gesehen, sehr hoch. Hinter den Hofgebäuden erstrecken sich die restlichen Ländereien südlich in Richtung des Moores und liegen dort dann teilweise unterhalb des Meeresspiegels. Die Umstellung des Hofes auf ökologischen Landbau erfolgte 1995, auf Demeter im Jahr 2001.

 Zum Vergrößern bitte klicken!Der Obsthof ist seit ca. 180 Jahren in Familienbesitz der Quasts. Das ökologische Denken war hier schon vor der Umstellung auf den ökologischen Landbau vorhanden. So wurden bereits im Jahr 1993 die ersten Windräder auf dem Land aufgestellt.

Sie wurden vom damaligen Umweltsenator als erster Windpark Hamburgs gefördert und eröffnet. Die drei Windräder erzeugen jedes Jahr mehr Strom, als alle Betriebe der Augustingruppe zusammen verbrauchen. Die Innovation geht weiter: Heinrich Quast plant, die Nutzung regenerativer Energien auf dem Hof auszubauen.

Auf dem Hof steht auch die Heißwasser-Tauchanlage, die von allen Betrieben der Augustingruppe genutzt wird. Zur Verbesserung der Lagerfähigkeit werden einzelne Apfelpartien für drei Minuten in ca. 50° C heißes Wasser getaucht.


Der Demeter-Obsthof Gunda und Hartwig Quast

Gunda und Hartwig QuastDer Obsthof von Gunda und Hartwig Quast, ebenfalls Katrin Augustins Bruder, liegt in Jork-Borstel in unmittelbarer Nähe des Elbdeichs. Gunda Quasts elterlichen Hof haben sie und Hartwig im Jahr 1989 nach längerer Fremdverpachtung übernommen. Die folgenden Jahre waren durch Verjüngung der Kulturen und die Erneuerung der Hofgebäude geprägt. Die Umstellung auf ökologischen Landbau erfolgte dann im Jahr 1998, auf Demeter 2001.

Gunda und Hartwig QuastDie Zeit des konventionellen Wirtschaftens beschreiben Gunda und Hartwig heute als ein „die Natur beherrschen“. Der ökologische Apfelanbau ist für sie ein arbeiten „mit der Natur“, ein Unterstützen und ein Optimieren des Pflanzenwachstums. So bleibt „Öko“ spannend, damals und heute noch mehr.

Heute bewirtschaften Gunda und Hartwig Quast 37 ha Land. Die Hauptsorten sind, wie auf den anderen Höfen der Demetergruppe auch, Elstar, die Jonagold-Gruppe und Holsteiner Cox. Hinzu kommen ein paar Sorten Frühäpfel. Wie auf den Höfen der Augustingruppe können alle Äpfel in eigenen, modernen ULO-Lägern gelagert werden.


Der Demeter-Obsthof Rolf und Beke Meyer

Rolf und Beke Meyer Rolf und Beke Meyer bewirtschaften Obstbauflächen von Rolfs elterlichem Hof in Jork-Höhen in unmittelbarer Elbnähe. Diese Lage wirkt sich positiv auf die Fruchtentwicklung und den Geschmack der Früchte aus. Der Betrieb wird seit 2006 nach Demeter-Richlinien geführt.

Zum ökologischen Anbau fanden Rolf und Beke durch Beobachtung des Selbstregulierungsmechanismus´ der Natur. Dazu kamen positive Erfahrungen mit der Homöopathie, was sie neugierig auf Demeter machte. Das zunehmende Kundeninteresse an Demeter-Äpfeln gab noch einen zusätzlichen Impuls.

Rolf und Beke Meyer Der Boden auf dem 15 ha großen Hof ist in erster Linie toniger Lehmboden. Es werden der Frühapfel Ambassy und die Hauptsorten Elstar, Jonagold, Jonagored, Holsteiner Cox, Gloster und Boskoop angebaut. Als Besonderheit wachsen auf dem Hof ein Hektar Doppelte Zwetschen, die wegen ihrer Größe und ihres intensiven Geschmacks bei den Kunden besonders beliebt sind.

Die geernteten Äpfel werden in eigenen, modernen ULO-Lägern gelagert und erst direkt vor der Vermarktung wieder ausgelagert. So bleiben Geschmack, Frische und vor allem die Knackigkeit lang im Apfel erhalten, was auch einen hohen Gesundheitswert darstellt.